, Misteli Roberto

Neophyten

Gebietsfremde Pflanzen aus aller Welt beeinflusst den Wald negativ.

Gebietsfremde Pflanzen aus aller Welt, sogenannte Neophyten, machen sich vielerorts in den Wäldern breit. Weil das Ökosystem Wald dadurch negativ beeinflusst wird und zum Hort für die weitere Ausbreitung wird, müssen sie konsequent bekämpft werden.

Alle Pflanzen, die nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus in die Schweiz gelangt sind, werden als «Neophyten» bezeichnet – sinngemäss übersetzt «neue Pflanzen». So beispielsweise die Kartoffel. Jedoch sind es nicht solche Arten, die Probleme verursachen, sondern nur jene, die invasiv und unkontrolliert in die natürlichen Lebensräume wie den Wald oder entlang von Gewässern vordringen.

Viele von ihnen verbreiten sich aus privaten Gärten oder Parkanlagen. Sommerflieder, Kanadische Goldrute oder der Kirschlorbeer sind prominente Beispiele. Eine häufige und oft unterschätzte Quelle ist das Vogelfutter, das Samen gebietsfremder Arten enthält und durch die Vögel weiträumig verbreitet wird – auch in den Wald.